Summendes Beet

eine Klanginstallation für das Gewächshaus im Botanischen Garten der Universität Ulm, 2014

2.Skulpturen-Sommer im Botanischen Garten Ulm

Kurator: Frank Raendchen

Blumentöpfe, elektro-akustische Einheiten, Setzlinge, abgeschnittene Plastikflaschen, Ausdehnung variabel

   

 

 

 

 

 

 

Ein Samen (Trieb) braucht zum Wachsen Sonnenlicht, Erde und Wasser. Sein Wachstum kann durch Wärme befördert werden, in dem man diesen mit einem Glas oder einem lichtdurchlässigen Plastikbehältnis abdeckt. Es entsteht der Glashaus- Effekt, einfallendes Sonnenlicht wird durch die Pflanzen im Innenraum absorbiert und die Umgebungstemperatur aufgeheizt. Die Installation »Summendes Beet« macht diesen Prozess klanglich erlebbar und überführt ihn in ein akustisches Bild. Variierendes Sonnenlicht und wechselnde Temperaturverhältnisse werden hörbar, an- und abschwellend, höher und tiefer, zu hören ist ein klanglich variierendes Beet.

 

 
© dyffort & driesch