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KLANGKUNST IM STADTRAUM COESFELD

22. August bis 30. August 2020 Eröffnung: Samstag, 22. August 2020 Prof. Ulrich Eller Roswitha von den Driesch & Jens-Uwe Dyffort Denise Ritter Yotam Schlezinger Hubert Steins

KLANGKUNST IM STADTRAUM COESFELD

Interview

 

Laura J. Lukitsch talks with Jens-Uwe Dyffort about architecting acoustic space.

Geordnete Verhältnisse

 

Christian Hasucha, Ingeborg Lockemann & Elke Mohr, Roswitha von den Driesch & Jens-Uwe Dyffort, Francis Zeischegg

 

Eröffnung: 13.09.2019 um 19 Uhr

14.9.– 15.12.2019

Zentrum für Aktuelle Kunst, Zitadelle Spandau

Öffnungszeiten
Die Zitadelle ist an 365 Tagen im Jahr geöffnet
Freitag bis Mittwoch 10 – 17 Uhr
Donnerstag 13 – 20 Uhr
Letzter Einlass jeweils 30 Minuten vor Schließzeit

Zitadelle, Am Juliusturm 64, 13599 Berlin
Tel. +49 (0)30 354 944-0
info@zitadelle-berlin.de

www.zitadelle-berlin.de

 

Die Menschen und die Dinge ihrer Lebenswirklichkeit begegnen sich in Verhältnissen, die von Ordnungen, Systemen und Klassifizierungen geprägt sind. Sie bieten Sicherheit und ermöglichen kalkulierbare Orientierung in nahezu allen individuellen wie sozialen Zusammenhängen und Räumen. Sobald jene Ordnungen gestört werden, entsteht ein Potenzial der Unsicherheit und führt zu einer neuen, bisweilen ebenso befreienden wie bedrohlichen Wahrnehmung unserer Umwelt.
Die Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung arbeiten mit gleichermaßen einfachen wie subtilen Störungen und Umkehrungen unserer selbst entwickelten Systeme: Blicke gerinnen zu Bildern, äußere Klänge definieren plötzlich den Innenraum und die sichere Maßstäblichkeit unserer Lebensverhältnisse geht in sich auflösenden Raumkonzeptionen verloren. Aus solchen, mitunter nur minimalen Veränderungen und Verschiebungen entstehen Irritationen, entwickelt sich eine neue Wahrnehmung. Vormals geordnete Verhältnisse hinterlassen offene Symbiosen, durchlässige Membranen und diffizile Gesellschaften, die die Betrachtenden zur kritischen Hinterfragung eigener Erwartungshaltungen und zur Neudefinition der jeweiligen subjektiven Standpunkte einladen. (Ralf Hartmann)

 

September- Oktober 2019

 

Künstlerische Projekte in Regis-Breitingen, Kulturbahnhof e.V., Landkreis Leipzig

 

 

Punktierte Fragmente

Eröffnung: Freitag 09.11.2018 um 19 Uhr

vom 10.11. - 30.12.2018


Saarländisches Künstlerhaus
Karlstraße 1, 66111 Saarbrücken

Di - So 10-18 Uhr

An den Weihnachtstagen geschlossen

Gefördert von:

www.kuenstlerhaus-saar.de

www.facebook.de/khsaar

 

Die Raum-Klanginstallation "Punktierte Fragmente" knüpft an einen Reihe von Arbeiten an, die sich mit Rohstoffabbau auseinandersetzen. Im Mittelpunkt steht die Sensibilisierung für einen Ort und die Transformation von Landschaft durch Rohstoffabbau. Dazu haben Dyffort & Driesch unterschiedliche Orte besucht, die von der Entwicklung des Rohstoffabbaus und den daraus resultierenden ökonomischen, ökologischen und sozialen Bedingungen geprägt sind, beispielsweise den Emilianusstollen, ein römisches Bergwerk in St. Barbara bei Saarlois und die Cadia-Hill-Mine in New South Wales, die eine der größten produzierenden Kupferminen der Welt ist. Neben Klang- und Videoaufnahmen, die sie an diesen Orten gemacht haben, bilden auch die von ihnen mitgebrachten Gesteinsbrocken einen Teil ihrer Raum-Klanginstallation.

 

Hill End Hörstück

 

Roswitha von den Driesch und Jens-Uwe Dyffort: Hill End
hr 2018 | 40 Min. | Ursendung

 


Samstag, 15.09.2018, 23:00 Uhr
Sendung: hr2-kultur, The Artist's Corner, Hörstück

www.hr2.de

 

Das Thema heißt Gold - überhaupt die rasante Entwicklung des Rohstoffabbaus samt seiner ökonomischen, ökologischen und sozialen Folgen, die ganze Regionen geprägt haben und prägen. Und längst die ganze Welt.

Das Hörstück entstand mit Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa sowie dem "Hill End Artists in Residence Program" (New South Wales, Australien)

Die 1851 während des australischen Goldrausches gegründete Stadt Hill End steht als Sinnbild dafür. Heute zwar ein musealer Ort – weiterhin ist Australien einer der größten Goldförderer – erweist sie sich als idealer Geschichtsstandort, um mit den Mitteln des Künstlers die globalen Goldflüsse etwas anders als gewöhnlich zu skizzieren. Produzierende Minen verkaufen international Gold, das sich in Elektronikgeräten wiederfindet, das Recyclingfirmen in Deutschland schürfen und veräußern. Das Hörstück "Hill End", vom Klangkunst-Duo Roswitha von den Driesch und Jens-Uwe Dyffort aus originalen Vorort-Sounds legiert, führt uns akustisch durch die Kreisläufe des Rohstoffabbaus, lässt unsere Hämmer und Ambosse mitwirken an Klängen des Extrahierens, Zerkleinerns und Verarbeitens. (Stefan Fricke)

 

Digging Digging

 

ADITAL ELA & STUDIO CRIATERRA, ANNA LENA GRAU, EFRAT EYAL, HENDRIK LIETMANN, INKEN REINERT, INGEBORG LOCKEMANN, OLIVER VAN DEN BERG, RELLI DE VRIES, ROSWITHA VON DEN DRIESCH AND JENS-UWE DYFFORT, SHLOMIT BAUMAN, SIGALIT LANDAU, SVEN KALDEN

 

Opening: Thursday, 3 May 2018

Closing: Saturday, 23 June 2018


The Benyamini Contemporary Ceramics Centre, 17 Haamal Street, Tel Aviv

www.benyaminiceramics.org

Funded by Berlin Senate Department for Culture and Europe and The Hill End Artists in Residence Program / Bathurst Regionale Gallery NSW / Australia.


12 quartz stones with enclosures of gold found in Hill End, NSW Australia, 12 small piezo-speakers, 12 small mirrors, 3 small amplifiers, audio player, 2 speakers, 2 video-screens

Rural and urban transformations through raw materials extraction and recultivation play a central role in our work. In the sound and video installation we deal with the subject of transformations of landscape through gold and copper mining, exemplary in the region Hill End, Australia. 1850 the Australian gold rush started there, and still today the area is characterized by it.

 

Hill End

 

Januar 2018

The Hill End Artists in Residence Program / Bathurst Regionale Gallery NSW / Australia

Kulturaustauschstipendium - Global 2018

Murrays Cottage, Hill End, NSW 2850

 

Funded by Berlin Senate Department for Culture and Europe and The Hill End Artists in Residence Program / Bathurst Regionale Gallery NSW / Australia.

 



 

©dyffort & driesch